Die Krise auf dem Land

Nach Wochen mit formellen Diskussionen zwischen Regierungsoffiziellen und Vertretern von Campesino-Organisationen schlaegt die Fox-Regierung eine Weiterfuehrung der gegenwaertigen Politik vor, waehrend die Campesino_Gruppen radikale reformen, einschleisslich einer Neuverhandlung des NAFTA-Abkommens
fordern. die Fox-Regierung weigerte sich, die Haftbefehle gegen eine Reihe von Bauernfuehrern zu anullieren und will eine „Re-Revision“ des Artikels 27 der mexikanischen Verfassung (jener, der 1992 unter
Praesident Salinas de Gortari revidiert wurde, um Ejido-Land verkaeuflich zu machen, P.Cl.) stark limitieren. Die Verabschiedung eines gemeinsamen Standpunktes der Fox-Regierung und der Campasino-Gruppen scheint ferner denn je und Massendemonstrationen sowie Akte des zivilen Ungehorsams sind
nach wie vor im Gespraech.

NETTE GESTE ZUM BEGINN DES IRAK-KRIEGES

Gerade passend zum ersten Tag der Bombardierung des Irak, nahmen 4 Offizielle des US-Militärs und eine Gruppe US-Marines an einer Übung des mexikanischen Militärs an der Grenze zu Guatemala
Teil. Mexikanische Offizielle verlautbarten, dass das Militaer die Sicherheit an hydroelektrischen Staudaemmen verbessern wollten.

ZAPATISTAS DENUNZIEREN BRANDSTIFTUNG IM BIOSPHAEREN-RESERVAT

V
ertreter der in den Montes Azules gelgenen zapatistischen Gemeinde Ocho de Febrero denunzierten, dass ihre Haeuser und Felder von unbekannten Taetern in Brand gesteckt wurden. Unter der
Vertreibungsdrohung der Regierung und aufgrund einer lokalen Duerre, begaben sich die Bewohner am 16.03. auf die Suche nach einem neuen Fleck zum Leben. Als sie zwei Tage spaeter
zurueckkamen, fanden sie ihre Haeuser von einem Feuer zerstoert, dass im Biospaerenreservat ausser Kontrolle geraten war. Oertliche Vertreter der offiziellen Seite gaben der Brandrodung schuld, eine
Technik, die von den Zapatistas abgelehnt wird. Mehr als zwei Dutzend Gemeinden, viele von ihnen Zapatista- Unterstuetzer sind von Vertreibung bedroht. Jeder Vorfall, aber insbesondere Braende werden von offizieller Seite und bestimmten internationalen „Naturschutz“-Organisationen (wie Conservation
International) fuer propagandistische Zwecke ausgenutzt. Die der meisten bedrohten Gemeinden wurden in den letzten 10 Jahren gegruendet, nachdem die Bevoelkerung in anderen Teilen von Chiapas durch PRIistas vertrieben worden waren.

DER FALL DIGNA OCHOA

Margarita Guerra, die dritte Spezialbeauftragte zur Untersuchung der Ermordung von Digna Ochoa, sagte, dass der Endbericht zur Untersuchung des Falles in 4 Monaten vorgelegt werden wuerde.
Mitglieder der Familie Ochoa und die Anwaeltin Barbara Zamora, die viele der von Digna Ochoa betreuten Faelle nach Dignas Ermordung uebernahm, beschuldigten die Spezialbeauftragte, sich lediglich auf
die Selbstmordtheorie zu konzentrieren und andere Verdachtslinien zu vernachlaessigen.

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(Uebersetzung/Zusammenfassung: P.Cl.)