[Fortsetzung Artikel Mega Staudammprojekt]

...
Der "La Parota" genannte Staudamm ist Teil eines Projektes der Elektrizitäts-Firma Interconexión Eléctrica und der Bundeskommission für Elektrizität, um Strom für den Export an transnationale Energiekonzerne in den USA zu produzieren. Die veranschlagten Investitionen für den Bau liegen bei über 1,988 Millionen mexikanischen Pesos, "was eine nicht
unerhebliche Ausgabe an öffentlichen Geldern zum Nutzen der USA bedeutet", heißt es in einer Erklärung des Bündnisses.

Weiter heißt es dort: "Die Mexikanische Regierung wendet weiter Zwangs-Methoden an, wie in San Salvador
Atenco, in Tepeaca, Puebla, Guichiquero, Oaxaca und vielen anderen ländlichen Gemeinden. Im Fall "La Parota" wurden Leute, die sich dem Bau des Staudamms widersetzten eingeschüchtert. Außerdem hat sie Gemeindemitgliedern,
die dem Bau zustimmten 300 Pesos gezahlt. Dadurch hat sie einen Keil in die Gemeinden getrieben, um die Vertreibung der Bauern im der Gemeinde Acapulco zu'legitimieren'."

Dieser Staudamm ist Teil des zentralamerikanischen Entwicklungsprojekts Plan Puebla-Panamá. In diesem Plan sind mehr als 70 Stauseen vorgesehen, die im Süd-Südwesten des Landes gebaut werden sollen. Bei einigen wurden die
Planungen oder Bauarbeiten bereits begonnen. So bei vier grenzüberschreitenden Projekten zwischen dem Petén in Guatemala und dem mexikanischen Chiapas; bei zwei mit dem Namen Nuevo Huixtán I und II
sowie einem weiteren nahe der Grenze bei den Montebelloseen; dem Stausee Itzantún in Huitiupán in den Altos in Chiapas, dem Projekt Boca del Cerro im Bundesstaat Tabasco, einem bei Jalapa del Marqués in Oaxaca und eben
dem Staudamm "La Parota" in Guerrero.

http://www.npla.de/poonal/