Letzter Stand des Cocopa Gesetzesentwurfes 28. April

Die Abgeordnetenkammer lehnte gerade ein Gesuch der Arbeitspartei (PT) für ein Aufschub der Diskussion des indigenen Gesetzesentwurfes, der ihnen von dem Senat vorgelegt wurde, ab. Zweck dieses Aufschubes war es, mehr Zeit für die Diskussion des Entwurfes zu gewinnen, der unmittelbar nach der Annahme im Senat hastig an das Abgeordnetenhaus weitergeleitet wurde. Für den abgelehnten Aufschub stimmten die PT, die PRD und die PRI- Mitglieder des Staates Oaxaca. Diese Version des Cocopa-Gesetzesentwurfes wurde vom CNI und dem INI vollends abgelehnt.

Laut dem El Universal entgegenete Magdalena Gomez, "Beraterin der zapatistischen Comandancia," als sie an diesem Morgen von PRD Mitglieder zu ihrer Meinung über den Gesetzesentwurf gefragt wurde mit: "Ich bin keine Abgeordnete und ich kann Ihnen nicht sagen wie sie stimmen sollen, aber sind sie mit den Indigenas oder mit dem PAN und der PRI?"

Am 28. April stimmt auch die Abgeordnetenkammer dem verwässerten Indigenagesetz zu, die PRD verlässt unter Protest den Saal. Laut dem gegenwärtigen Präsidenten der COCOPA, dem PRD-Abgeordneten Félix Castellanos, befindet sich Mexiko somit im "Vorstadium eines Krieges".

Die EZLN äußerte sich noch nicht zur Abstimmung im Parlament.